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Nur wenige Flüchtlinge bilden sich an Universitäten weiter

Tarek Alzab in der Mensa der Technischen Universität Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst Tarek Alzab in der Mensa der Technischen Universität Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst
Darmstadt. 

Unter den Flüchtlingen gibt es nach Einschätzung des Deutschen Hochschulverbandes auch in Hessen nur wenige, die ein Studium beginnen oder sich an Universitäten und anderen Einrichtungen wissenschaftlich weiterbilden. „Es hängt damit zusammen, ob Sprachkenntnisse vorhanden sind, hinzu kommen aufenthaltsrechtliche Fragen”, sagte Sprecher Matthias Jaroch.

Der Flüchtlings- beziehungsweise ausländerrechtliche Status von Studienbewerbern werde zudem nicht erfasst, teilte das hessische Wissenschaftsministerium mit. Allerdings könnten Flüchtlinge „grundsätzlich unabhängig vom Stand ihres Asylverfahrens und von ihrem Aufenthaltsstatus ein Studium aufnehmen, wenn sie die entsprechenden hochschulrechtlichen Voraussetzungen erfüllen”.

Einer der wenigen Flüchtlinge an Hochschulen ist Tarek Alzab, Stipendiat an der Technischen Universität (TU) Darmstadt. Der 28-Jährige flüchtete aus Syrien, hat laut TU in der Heimat als Bauingenieur gearbeitet und will sich auf eine Promotion in Deutschland vorbereiten. Das Stipendium bekommt er für zwei Semester von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. In Hessen gibt es laut Stiftung vier DBU-Stipendiaten: je einen an der TU Darmstadt, an der Universität Kassel, am Passivhausinstitut Darmstadt und am Paul-Ehrlich-Institut (Langen).

Hessen hat nach Angaben des Sozialministeriums 2016 insgesamt etwa 20 500 Menschen aufgenommen. Im Jahr davor waren es noch rund 75 000 Menschen gewesen.

(dpa)
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