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ÖPNV-Ticket kostet pro Jahr 51 Millionen Euro

Der hessische Innenminister Peter Beuth. Foto: Andreas Arnold/Archiv Der hessische Innenminister Peter Beuth.
Wiesbaden. 

Rund 51 Millionen Euro an Zusatzkosten werden Hessen von Januar 2018 an jährlich für das neue ÖPNV-Ticket für Landesbeschäftigte entstehen. „Das ist zugleich eine Investition zugunsten der Umwelt, denn wir versprechen uns von dem Landesticket auch weniger Emissionen”, betonte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung des Tickets in Wiesbaden. Mit ihm sollen ab dem 1. Januar kommenden Jahres die rund 145 000 für das Land arbeitenden Menschen - etwa 90 000 Beamte, 45 000 Tarifbeschäftigte sowie 10 000 Auszubildende - hessenweit rund um die Uhr Busse, Straßenbahnen, U-, S- und Regionalbahnen kostenlos nutzen können.

Das Ticket ist Teil des Tarifabschlusses für Landesbeschäftigte, auf den sich das Land und die Gewerkschaften im März geeinigt hatten. Beuth betonte, es sei bundesweit einmalig und mache einen Job beim Land noch attraktiver. Er präsentierte das Ticket mit Vertretern der beteiligten Verkehrsverbünde - dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) sowie dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). RMV-Geschäftsführer Knut Ringat sprach vom „größten Vertragsabschluss in der Geschichte des RMV”.

Auch Familienangehörige von Landesbeschäftigten können dem Ministerium zufolge von dem Ticket profitieren und unter der Woche nach 19.00 Uhr sowie an Wochenenden kostenlos mitgenommen werden.

(dpa)
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