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Beschluss des Oberlandesgerichts: OLG: Falsch fahrender Radfahrer haftet für Unfallfolgen

Auf einem Tisch liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv Auf einem Tisch liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv
Frankfurt. 

Ein Radfahrer, der auf einem Fahrrad-Schutzstreifen verbotswidrig in die Gegenrichtung fährt, haftet für Unfallfolgen. Das geht aus einem am Montag in Frankfurt bekannt gewordenen Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) hervor. Fahrrad-Schutzstreifen sind Teil der Fahrbahn und werden - anders als Fahrrad-Streifen - durch eine dünne, unterbrochene Linie gekennzeichnet, die mit einem Fahrrad-Piktogramm markiert ist.

Ein Radfahrer war in der Frankfurter Innenstadt auf einem solchen Schutzstreifen in der Gegenrichtung unterwegs und hatte dabei einen Fußgänger umgefahren. Dieser brach sich bei dem Unfall ein Gelenk und bekam vom Landgericht 5000 Euro Schmerzensgeld sowie Schadenersatz zugesprochen - zurecht, befand das OLG.

(dpa)
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