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Tödlicher Streit in Marburg: Obduktionsergebnis: Arzt tötete Kollegen mit 14 Schüssen

Nach einer Schiesserei in einer Arztpraxis in Marburg (Hessen) stehen am 15.12.2016 Polizisten und Rettungskräfte vor dem Gebäude. Foto: Boris Roessler (dpa) Nach einer Schiesserei in einer Arztpraxis in Marburg (Hessen) stehen am 15.12.2016 Polizisten und Rettungskräfte vor dem Gebäude.
Marburg. 

Rund einen Monat nach dem tödlichen Streit zwischen zwei Ärzten in einer Marburger Praxis liegt Medienberichten zufolge das endgültige Obduktionsergebnis vor. Demnach wurde das 67 Jahre alte Opfer von insgesamt 14 Kugeln getroffen. Das berichteten mehrere Medien am Freitag übereinstimmend unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis von Ende Dezember war noch von mindestens zehn Schüssen die Rede gewesen. Der 53-jährige Schütze hatte sich danach in den Kopf geschossen. Die Tatwaffe war eine Walther P99 (Kaliber 9 Millimeter). Der Sportschütze hatte einen Waffenschein und besaß die Pistole legal.

Staatsanwalt Christian Hartwig sagte der „Oberhessischen Presse” (Online) am Freitag, mehrere Zeugen hätten den geschäftlichen Hintergrund des Streits bestätigt. „Die Eskalation war nach aktuellem Ermittlungsstand nicht vorhersehbar. Der Streit wurde bis dahin hauptsächlich schriftlich geführt”, sagte Hartwig der Zeitung. Die geplante Eröffnung einer neuen Praxis des älteren Kollegen und die damit entstehende Konkurrenzsituation hätten wirtschaftliche Nachteile für den 53-Jährigen bedeutet.

(dpa)
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