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Konzept von Tarek Al-Wazir: Obergrenze für Fluglärm wird vorgestellt - Berichte über Auflagen

Am Frankfurter Flughafen soll es nach dem Willen der hessischen Landesregierung leiser werden. Mit dem Versprechen war Schwarz-Grün angetreten. Am Dienstag wird dazu ein Konzept präsentiert, Berichte darüber gibt es bereits.
ARCHIV - Ein Flugzeug vom Typ Airbus A380-800 mit dem Namen "New York" der Lufthansa startet am 05.10.2015 auf dem Flughafen in Frankfurt am Main (Hessen). Foto: Boris Roessler/dpa (zu dpa "Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt und entscheidet über die Südumfliegung am Flughafen Frankfurt" vom 10.12.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Boris Roessler (dpa) ARCHIV - Ein Flugzeug vom Typ Airbus A380-800 mit dem Namen "New York" der Lufthansa startet am 05.10.2015 auf dem Flughafen in Frankfurt am Main (Hessen). Foto: Boris Roessler/dpa (zu dpa "Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt und entscheidet über die Südumfliegung am Flughafen Frankfurt" vom 10.12.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Frankfurt.  Die hessische Landesregierung will kommende Woche ihre Pläne zur Eindämmung von Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet präsentieren. Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) wird am Dienstag sein Konzept für eine Lärmobergrenze am größten deutschen Flughafen vorlegen. Mehrere Medien berichteten am Freitag bereits über Einzelheiten geplanter Auflagen. Das hr-Fernsehen zitierte aus einem internen Papier, das Lärmniveau solle auf den Stand des Jahres 2014 begrenzt werden. Dies sei jedoch nicht der Vorschlag, den der Minister vorstellen werde, teilte ein Ministeriumssprecher mit.

Auch der «Wiesbadener Kurier» sowie das Magazin «Der Spiegel» schrieben unter Berufung auf interne Ministeriumsunterlagen, angestrebt werde, dass der Lärm um 1,8 Dezibel unter dem Dauerschallpegel liegen solle, der mit den erlaubten maximal 701 000 Flugbewegungen pro Jahr erreicht würde. 2014 waren es 469 000 Starts und Landungen.

Sollte diese Obergrenze zweimal überschritten werden, solle die Zahl der Starts und Landungen demnach eingefroren werden. Geplant sei eine Änderung der Betriebsgenehmigung des Flughafens. Der Betreiber Fraport halte dies aber für unverhältnismäßig, unrealistisch sowie nicht nachvollziehbar und sehe keine rechtliche Basis für die Pläne.

Fraport wollte sich auf dpa-Anfrage nicht zu den Plänen äußern und verwies auf den Termin am Dienstag. Schon bisher hatte das Ministerium erklärt, die Lärmobergrenze solle deutlich unter den für das Jahr 2020 im Planfeststellungsbeschluss prognostizierten Werten liegen. Darauf, eine Lärmobergrenze festzulegen, hatten sich die Regierungsparteien CDU und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag geeinigt.

(dpa)

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