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Sturmwarnung: Orkan wütet über Hessen - zahlreiche Schäden

Sturm Niklas tobt in Hessen: Die Frankfurter Dippemess wurde geschlossen. Ob auf der Schiene, auf der Straße oder in der Luft, der Verkehr wurde massiv beeinträchtigt.
In der Moselstraße in Frankfurt ist durch den starken Wind ein Baugerüst zusammengestürzt. Bilder > Foto: Bernd Kammerer In der Moselstraße in Frankfurt ist durch den starken Wind ein Baugerüst zusammengestürzt.
Frankfurt/Offenbach. 
Zugausfälle in Rhein-Main
Der RMV meldet zahlreiche
Verkehrsbehinderungen
auf seiner Website:
» www.rmv.de
Ein umgestürztes Baugerüst, umherfliegende Fassadenteile und umgeknickte Bäume: Die Rettungskräfte sind in Teilen Hessens im Großeinsatz. Es gilt eine Unwetterwarnung vor allem in den höher liegenden Gebieten.

In Hessen gab es zum Glück keine Toten, doch in Montabaur in Rheinland-Pfalz starben zwei Menschen, sie wurden von einem  umgestürzter Baum erschalgen. Rettungskräfte konnten die beiden Männer nur noch tot aus dem Wrack auf einer Landstraße bergen. In Sachsen-Anhalt starb nach Behördenangaben ein Mann, als ihn eine umstürzende Betonmauer begrub.

Mit bis 120 Stundenkilometern schnellen Böen jagt Orkan «Niklas» auch über Hessen hinweg. Umgestürzte Bäume blockierten am Dienstag Straßen, Probleme meldete auch der Frankfurter Flughafen. Bereits seit dem Morgen kam es zu Verspätungen, am Mittag berichtete der Betreiber Fraport dann auch von rund 40 ausgefallenen Starts und Landungen. Auch im Netz des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und innerhalb Frankfurts gab es Störungen, weil umgestürzte Bäume oder Verkehrsschilder Gleise oder Straßen blockierten und Oberleitungen beschädigten (siehe Link im Infokasten). Im Zugverkehr der Deutschen Bahn kam es ebenfalls zu Verspätungen und Zugausfällen.
 
 In Frankfurt musste am Vormittag die Mainzer Landstraße in Höhe der DZ-Bank kurzzeitig komplett gesperrt werden. Ursache war eine Glasscheibe, die aus dem 32. Stockwerk eines Hochhauses gefallen war. Verletzt wurde dabei niemand, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

 

Bilderstrecke "Niklas" braust durch Deutschland
Sturmtief «Niklas» hat am Dienstagmorgen Deutschland erreicht und bringt Sturmböen von bis 140 Stundenkilometern mit. Überall geht es drunter und drüber: In München werden Passanten von einer Windböe erfasst und umgeworfen.Eine zerfetzte Bayernfahne flattert in Weiherhaus, Bayern im Sturm.Ein umgestürzter LKW-Anhänger liegt bei Höchenschwand, Baden-Württemberg, auf dem Geländer einer Brücke. "Niklas" verursachte überall in Deutschland Verkehrsbehinderungen.

In der Theodor-Heuss-Allee wurde in der 29. Etage eines Hochhauses ein Fenster aus der Verankerung gerissen. Die Feuerwehr konnte es mit Hilfe der Höhenrettung provisorisch sichern.

In der Moselstraße stürzte ein 15 Meter hohes Baugerüst auf vier parkende Autos, verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr berichtete. Ein älteres Ehepaar, das in einem der Autos saß, sei mit dem Schrecken davon gekommen.

Insgesamt musste die Feuerwehr im Stadtgebiet innerhalb weniger Stunden zu 30 Einsätzen ausrücken, um umgeknickte Bäume und abgerissene Fassadenteile von Straßen wegzuräumen. Die Frankfurter Polizei warnte per Twitter vor herabstürzenden Ästen und Dachziegeln.

Im zweiten Teil lesen sie: "Dippemess geschlossen"

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