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Piloten-Fehler verantwortlich für Flugzeugabsturz

Ein abgestürztes und ausgebranntes Sportflugzeug liegt in Egelsbach. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Ein abgestürztes und ausgebranntes Sportflugzeug liegt in Egelsbach. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Egelsbach/Braunschweig. 

Fehlverhalten des Piloten hat im Juni 2015 zum tödlichen Absturz eines Sportflugzeugs auf einer Bahnstrecke bei Egelsbach geführt. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU/Braunschweig) in einem aktuell veröffentlichten Untersuchungsbericht. Bei dem Absturz am Morgen des 30. Juni war die 65 Jahre alte Frau des Piloten ums Leben gekommen. Der Pilot, ein 64-jähriger Mann, überlebte schwer verletzt.

Bei dem geplanten Rundflug der zweisitzigen Maschine vom Typ DA20-A1 Katana waren beim Start Probleme aufgetreten. Das Kleinflugzeug beschleunigte nicht ausreichend und gewann nicht genug Höhe. Dadurch hatte es direkt hinter dem Flugplatz die Oberleitung einer Bahnstrecke touchiert und war auf die Gleise gestürzt. Der Pilot konnte sich noch aus der in Brand geratenen Maschine retten und seine Frau bergen. Sie starb aber wenig später.

Ein eindeutiger technischer Defekt sei bei der Untersuchung nicht festgestellt worden. Dagegen habe mit „hoher Warscheinlichkeit” das Fehlverhalten des Piloten eine Rolle gespielt. Die BFU nannte Defizite bei der Entscheidung zum rechtzeitigen Startabbruch. Der 64-Jährige habe auch über eine „geringe aktuelle Flugpraxis” und Erfahrungsdefizite mit derartigen Situationen verfügt. Er sei zuvor vor allem auch mit leistungsstärkeren Maschinen unterwegs gewesen.

(dpa)
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