Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Landgericht Frankfurt: Plädoyers im Prozess um tödliche Teufelsaustreibung erwartet

Im Prozess um die tödliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotelzimmer werden heute vor dem Landgericht Frankfurt die Schlussvorträge der Staatsanwaltschaft und der Verteidiger erwartet.
Die Angeklagten sollen das Opfer in einem Gewaltexzess erstickt haben. Foto: Boris Roessler/Archiv Die Angeklagten sollen das Opfer in einem Gewaltexzess erstickt haben. Foto: Boris Roessler/Archiv
Frankfurt/Main. 

Im Prozess um die tödliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotelzimmer werden heute vor dem Landgericht Frankfurt die Schlussvorträge der Staatsanwaltschaft und der Verteidiger erwartet. Zuvor soll noch ein zweiter psychiatrischer Gutachter über die Schuldfähigkeit der beiden jugendlichen Mitangeklagten befragt werden.

Insgesamt wird fünf zwischen 16 und 44 Jahre alten Koreanern gemeinschaftlicher Mord zur Last gelegt. Im Dezember 2015 war eine mit ihnen verwandte 41-jährige Frau in dem Hotelzimmer getötet worden, weil sie angeblich vom Teufel besessen war. Der Prozess läuft seit Oktober vergangenen Jahres vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts.

Sollte wie geplant am Freitag vollständig plädiert werden, ist die Urteilsverkündung am 28. Februar vorgesehen.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse