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Prozess in Limburg: Plädoyers im Prozess um tödlichen Streit und Verstümmelung

Foto: dpa
Limburg. 

Im Prozess um einen tödlichen Streit mit Verstümmelung des Opfers hat die Staatsanwaltschaft auf eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren plädiert. In ihrem Plädoyer am Freitag vor dem Landgericht Limburg forderte sie zudem die Einweisung des Angeklagten in eine Entziehungsanstalt.

Dem 32 Jahre alten Mann wird vorgeworfen, in der Nacht zu Karfreitag im mittelhessischen Wetzlar einen 53 Jahre alten Zechkumpanen umgebracht zu haben. Beide Männer waren stark alkoholisiert. Das Opfer erstickte nach zwei Faustschlägen ins Gesicht. Zudem soll der 32-Jährige dem Opfer den Penis mit einem Küchenmesser weitgehend abgeschnitten haben. Grund für die Tat soll gewesen sein, dass der 53-Jährige ihm zwischen die Beine gefasst hatte.

Der Staatsanwalt wich am Freitag vom ursprünglich angeklagten Totschlag ab und plädierte auf Körperverletzung mit Todesfolge. Der Verteidiger sagte, seinem Mandanten sei die Tat nicht nachzuweisen. Er plädierte auf Freispruch. Das Urteil soll am 10. Oktober (9.30 Uhr) verkündet werden.

(dpa)
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