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Menschenrechtsorganisation Pro Asyl: Pro Asyl sieht Rückführungen nach Griechenland kritisch

Günter Burkhardt, der Geschäftsführer von Pro Asyl. Foto: Rainer Jensen/Archiv Günter Burkhardt, der Geschäftsführer von Pro Asyl. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Frankfurt. 

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl betrachtet die Rückführungen von Flüchtlingen nach Griechenland skeptisch. „In Griechenland gibt es keine Aufnahmeeinrichtungen und keine Hilfe bei der Integration”, sagte Geschäftsführer Günter Burkhardt in Frankfurt. Flüchtlinge, die über Griechenland in die EU eingereist seien und ihr Asylverfahren nach einer Abschiebung etwa aus Deutschland dort abschließen sollten, hätten keine Chance, Arbeit zu finden, vielen drohe der Weg in die Obdachlosigkeit. „Es ist absurd, dass die Unterkünfte in Deutschland leer stehen und die Menschen in Griechenland auf der Straße sitzen”, so Burkhardt. Solche Abschiebungen seien „menschenrechtswidrig und inakzeptabel”.

Nach einer Empfehlung der EU-Kommission vom vergangenen Dezember können Überstellungen von Flüchtlingen nach Griechenland wieder aufgenommen werden - allerdings „unter engen Voraussetzungen”. So sollte die Regelung eigentlich nur für diejenigen Menschen gelten, die seit Mitte März in Deutschland eintrafen.

(dpa)
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