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Prozess um Verabredung zum Töten fortgesetzt

Gießen. 

Der Prozess gegen einen 57-jährigen Mann, der eine psychisch kranke Frau beinahe ermordet haben soll, ist mit einer ersten Befragung des Angeklagten fortgesetzt worden. Bei der Verhandlung am Freitag vor dem Landgericht Gießen machte der Mann aber zunächst nur Angaben zu seiner Person. Seine Einlassungen zu den Vorwürfen werden nun am nächsten Prozesstag erwartet. Der Angeklagte soll den labilen Zustand der Frau ausgenutzt und sich mit ihr verabredet haben, um sie an einem „Galgen” zu töten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann seine „sexuell motivierten Tötungsabsichten” ausleben wollte.

Nach Angaben der Anklage hatten sich beide im Februar in einem Online-Forum für psychisch kranke Menschen kennengelernt. Schnell habe sich der Kontakt zu der selbstmordgefährdeten Frau intensiviert. Schließlich trafen sich die beiden am Bahnhof in Gießen. Der Mann konnte nach einem Hinweis eines investigativ recherchierendes Fernsehteam aber festgenommen werden.

(dpa)
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