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Prozessbeginn: Polizist von Rollerfahrer verletzt

Der Schriftzug "Stop" ist auf dem Dach eines Polizeiwagens zu sehen. Foto: Jens Büttner/Archiv Der Schriftzug "Stop" ist auf dem Dach eines Polizeiwagens zu sehen.
Frankfurt/Main. 

Weil er bei einer Verkehrskontrolle einen Polizisten schwer verletzt haben soll, steht seit Dienstag der 24 Jahre alte Fahrer eines Motorrollers vor dem Amtsgericht Frankfurt. Während einer Verfolgungsjagd durch das Stadtgebiet von Hofheim (Main-Taunus-Kreis) soll der Angeklagte im Sommer 2016 mit erheblicher Geschwindigkeit auf den Beamten zugefahren sein, der auf der Straße stand, und ihn erfasst haben. Der Polizist war zur Verstärkung angefordert worden. Der ebenfalls 24 Jahre alte Beamte wurde durch die Luft geschleudert und erlitt Verletzungen an Kopf, Oberkörper und Beinen.

Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen. Offenbar war er schon einige Tage zuvor im Juli 2016 von Polizisten ohne Führerschein angetroffen worden. Das Amtsgericht hatte die Anklageschrift zwischenzeitlich an die Schwurgerichtskammer des Landgerichts weiter geleitet, weil auch eine Verurteilung wegen versuchten Mordes „zur Verdeckung einer anderen Straftat” in Frage komme. Die Strafkammer gab die Sache jedoch wieder an das Amtsgericht zurück, das noch einen zweiten Verhandlungstermin am 26. März anberaumt hat.

(dpa)
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