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Nach Schießerei in Frankfurter Innenstadt: Prozessbeginn gegen Hells Angel wegen versuchten Mordes

Vor knapp einem Jahr fielen in der Frankfurter Innenstadt Schüsse. Zwei Männer werden von Kugeln getroffen, ein Mann lebensgefährlich verletzt. Am 19. Mai beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Schützen.
Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen den Tatort am weißen Mercedes-Geländewagen. Foto: Andreas Arnold (dpa) Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen den Tatort am weißen Mercedes-Geländewagen.
Frankfurt. 

Gut ein Jahr nach der Schießerei unter Rockern in der Frankfurter Innenstadt beginnt am 19. Mai der Prozess gegen einen der mutmaßlichen Schützen vor dem Landgericht. Der zur Tatzeit 56 Jahre alte Hells Angel ist wegen versuchten Mordes aus niedrigen Beweggründen, gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt, wie Sprecher des Landgerichts und der Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Die Kammer halte auch versuchten Totschlag für möglich, sagte der Gerichtssprecher. Der Komplize des Angeklagten ist nach wie vor auf der Flucht. Zuvor hatten die «Bild»-Zeitung, hr-info sowie hessenschau.de über den Prozessbeginn berichtet.

Bilderstrecke Schüsse in der Frankfurter Innenstadt: Zwei Schwerverletzte
Nachdem in der Frankfurter Innenstadt Schüsse am hellichten Tag aus einem fahrenden Auto gefeuert worden sind, hat die Polizei den Tatort um den Stoltze-Platz weiträumig abgesperrt. Sie fahndet intensiv nach den bislang unbekannten und flüchtigen Tätern. Hintergrund der Tat, bei der zwei Personen schwerverletzt wurden, ist offenbar eine Auseinandersetzung in der Rockerszene.Die Cafés und Restaurants rings um den Friedrich-Stoltze-Platz sind wegen ihrer Außenplätze sehr beliebt an sonnigen Tagen. Gestern Nachmittag (05.05.) fielen dort mehrere Schüsse.Ein weißer Mercedes-Geländewagen (im Bild) war an der Restaurant-Bar "Helium" in der Bleidenstraße vorgefahren. Mindestens zwei Männer seien aus dem Fahrzeug gestiegen – und aus einer Gruppe von "Helium"-Gästen heraus sofort unter Beschuss genommen worden.

Der Angeklagte und der Flüchtige sollen am Himmelfahrtstag 2016 (5. Mai) an einem belebten Platz in der City mehrfach auf einen damals 41-Jährigen geschossen haben. Dieser saß in einem Geländewagen am Steuer und war einige Wochen zuvor nach einem Streit aus dem Rockerclub ausgeschlossen worden. Er wurde lebensgefährlich, sein Begleiter auf dem Rücksitz schwer verletzt. Der 20-Jährige soll nicht zu dem Rockerclub gehört haben. Eine Frau, die als dritte in dem Wagen saß, blieb unverletzt.

(dpa)

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