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Entschädigung: Pünktlichkeitsgarantie kostet RMV 550 000 Euro

Ein Fahrkarten-Automat des Rhein-Main Verkehrsverbund auf einem Bahnsteig. Foto: A.Arnold/Archiv Ein Fahrkarten-Automat des Rhein-Main Verkehrsverbund auf einem Bahnsteig.
Frankfurt/Hofheim. 

Seit der Einführung seiner Pünktlichkeitsgarantie im Sommer hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) rund 550 000 Euro Entschädigung an Reisende ausgezahlt. Wie ein Sprecher zum Wechsel des Fahrplans an diesem Sonntag (10. Dezember) mitteilte, wurden insgesamt 240 000 Anträge bearbeitet.

„Wir haben mit der RMV-10-Minuten-Garantie Neuland betreten und den Nerv der Fahrgäste getroffen”, sagte der Sprecher. Für das kommende Jahr kündigte das Unternehmen mit Sitz in Hofheim (Main-Taunus-Kreis) eine Vereinfachung der Modalitäten bei der Rückerstattung der Fahrpreise an.

Seit Anfang Juni entschädigt der RMV Reisende, wenn sie bei ihren Fahrten mit Bus, Straßenbahn oder S-Bahn mit mehr als zehn Minuten Verspätung ihr Ziel erreichen. Sie bekommen dann ihren Fahrpreis erstattet - in besonderen Fällen werden die Kosten für eine Fahrt mit dem Taxi bezahlt.

Auch in anderen Verkehrsverbünden in Deutschland gibt es bereits Pünktlichkeitsgarantien. Sie greifen in der Regel aber erst nach 20 bis 30 Minuten Verspätung. Der Fahrgastverband „Pro Bahn” begrüßt laut früherer Meldungen diese Initiativen.

(dpa)

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