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Rhein-Main-Verkehrsverbund: RMV-Smartcard startet zweites Testjahr: Über 15 000 Nutzer

Treue Tester und Anregungen von Kunden: Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) geht mit seinem Pilotprojekt „Smartcard” ins zweite Testjahr. Ein Jahr nach dem Start des deutschlandweit einmaligen Versuchs beteiligen sich mehr als 15 000 Testnutzer an dem ausschließlich digitalen Projekt für den "Tarif der Zukunft", wie RMV-Geschäftsführer Knut Ringat sagte.
Knut Ringat posiert. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Knut Ringat posiert. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt. 

Bei dem auf drei Jahre angelegten Projekt RMVsmart richtet sich der Preis des elektronischen Tickets nach der zurückgelegten Entfernung und ist nicht wie bislang an durchfahrene Tarifzonen gekoppelt. Damit sollen unter anderem die Preissprünge bei Überschreiten von Tarifzonen gemildert werden. „Eine Erkenntnis ist, dass die Testnutzer im Durchschnitt umso häufiger RMVsmart nutzen, je länger sie bei dem Pilotversuch dabei sind”, sagte Ringat. In der Diskussion mit Testnutzern seien „viele Ideen und Anregungen” gemacht worden.

Während sich der Pilotversuch bisher vor allem an Gelegenheitsfahrer wandte, soll es im Sommer auch Angebote für Kunden geben, die häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Im ersten Testjahr war auch Kritik an der Smartcard aufgekommen. Denn während Fahrgäste vor allem bei kurzen Fahrtstrecken über Tarifgrenzen hinweg deutlich sparen können, können lange Fahrten innerhalb einer Tarifzone teurer werden als mit der üblichen Fahrkarte.

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