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Raffaels Papst-Porträts: Städel-Museum stellt sich der Diskussion

Meister Raffael und sein Restaurator Stephan Knobloch Meister Raffael und sein Restaurator Stephan Knobloch
Frankfurt/Main. 

Neben der großen Dürer-Ausstellung zeigt das Frankfurter Städel-Museum von Freitag (8. November) an eine Kabinett-Ausstellung mit Raffaels Porträts von Papst Julius II. Anlass ist ein Ankauf des Museums im Jahr 2010, der bis heute umstritten ist. Das Bild war lange für eine Kopie gehalten worden - das Städel präsentiert es als von «Raffael und Werkstatt». Im vergangenen Jahr entbrannte darüber eine hitzige Diskussion im deutschen Feuilleton.

Bis zum 2. Februar präsentiert das Museum nun seine Argumente. Es zeigt neben der 1511/12 entstandenen Fassung aus dem Städel-Besitz die Fassung aus den Uffizien in Florenz, eine spätere Version von Tizian, sowie Infrarot- und Röntgen-Aufnahmen der Neuerwerbung. Die wichtigste Fassung des Bildes aus der National Gallery in London ist nur als Reproduktion zu sehen - das Gemälde sei aus konservatorischen Gründen nicht reisefähig, hieß es am Donnerstag zur Begründung.

(dpa)
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