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Rechtspfleger kritisieren Personalmangel in Gerichten

Kassel. 

Der Bund Deutscher Rechtspfleger in Hessen kritisiert einen Personalmangel an Gerichten: In der hessischen Justiz seien zuletzt zwar 350 neue Stellen geschaffen worden, erklärte Lothar Dippel, Vorsitzender des Bundes am Mittwoch in Kassel. Doch in den Jahren zuvor seien 500 Stellen abgebaut worden.

Besonders betroffen sei der nicht richterliche Dienst. In den Serviceabteilungen und Sekretariaten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften fehlten unter dem Strich 150 Stellen. Das führe zu verlängerten Bearbeitungszeiten. Und bei den Rechtspfleger in Hessen sei durch zu geringe Ausbildung in den vergangenen Jahren ein Mangel zu erwarten.

Laut Justizministerium sind in Hessen 10 200 Personen bei den ordentlichen Gerichten und den Staatsanwaltschaften tätig. „In den letzten Jahren wurden in diesen Bereichen über 330 neue Stellen geschaffen”, erklärte Ministeriumssprecher René Brosius. Davon hätten nahezu alle Beschäftigungsfelder in allen Landgerichtsbezirken profitiert.

(dpa)
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