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Reiter protestieren in Wiesbaden gegen Waldgesetz

Mit ihren Pferden haben Reiter am Samstag in Wiesbaden gegen das geplante hessische Waldgesetz protestiert. Nach Angaben der Polizei nahmen rund 20 Reiter und etwa genauso viele Teilnehmer zu Fuß an dem Zug vom Jagdschloss Platte bis zur Staatskanzlei teil.
Wiesbaden. 

Die Reiter kritisieren, der Entwurf der CDU/FDP-Landesregierung sperre die Reiter auf 75 bis 90 Prozent der Waldwege aus.

In Bewegungsfreiheit eingeschränkt

Reiter und Mountainbiker sehen sich von dem von Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) erarbeiteten Entwurf in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die Radfahrer laufen Sturm, weil sie in erster Linie feste Wege benutzen sollen, die auch für kleine Autos geeignet sind. Umweltverbände und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald haben sich dagegen solidarisch mit Puttrich erklärt.

Freies Betretungsrecht des Waldes

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen erklärte am Samstag, sie unterstütze die «Taunusreiter» und forderte Puttrich auf, «diesen völlig untauglichen Gesetzentwurf zurückzuziehen». Das freie Betretungsrecht des Waldes müsse erhalten bleiben.

Demonstrationsaufruf

Mitteilung der Grünen

(dpa)
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