Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Richterin krank: Prozess um Teufelsaustreibung verschoben

Ein Mikrofon am Zeugentische im Landgericht in Frankfurt. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Ein Mikrofon am Zeugentische im Landgericht in Frankfurt. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main. 

Wegen der Erkrankung einer Richterin ist der Prozess um den tödlichen Exorzismus in einem Frankfurter Hotelzimmer am Donnerstag kurzfristig verschoben worden. Der Vorsitzende Richter Ulrich Erlbruch teilte kurz vor Beginn mit, dass ihn seine erkrankte Kollegin eine halbe Stunde zuvor angerufen habe. Der ebenfalls bereits anwesende Pfarrer einer evangelischen Religionsgemeinschaft, der im vergangenen Dezember als einer der ersten die tote Frau in dem Hotelzimmer gesehen hatte und deshalb als Zeuge aussagen sollte, wurde wieder nach Hause geschickt. Er soll nun am 15. Dezember befragt werden. Der Prozess selbst wird bereits am 6. Dezember fortgesetzt.

Angeklagt sind fünf Koreaner wegen gemeinschaftlichen Mordes. Sie sollen laut Anklage eine Angehörige im Rahmen einer Teufelsaustreibung grausam getötet haben.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse