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Ferrero-Zulieferer unter Verdacht: Rumäniens Justiz prüft Kinderarbeitsvorwürfe bei Ü-Eiern

Kinder-Überraschungseier von Ferrero. Foto: Heinz Wieseler/Archiv Kinder-Überraschungseier von Ferrero. Foto: Heinz Wieseler/Archiv
Bukarest. 

Ein Medienbericht über angebliche Kinderarbeit bei der Herstellung von Überraschungseiern hat die Staatsanwaltschaft in Rumänien auf den Plan gerufen. Es seien „Überprüfungen zu den Aspekten, die in dem Pressebericht gemeldet wurden”, aufgenommen worden, teilte die Sondereinheit der Staatsanwaltschaft (DIICOT) mit, die für Kampf gegen Organisiertes Verbrechen zuständig ist. Die britische Boulevardzeitung „The Sun” hatte berichtet, dass in Rumänien Kinder angeblich für geringe Löhne den Inhalt der beliebten Eier für den Süßwarenhersteller Ferrero zusammensetzten.

Der Hersteller reagierte „bestürzt und zutiefst besorgt” und versprach, die Angelegenheit zu untersuchen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch hieß, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Unternehmen schreibe seinen Zulieferern vertraglich einen ethischen Code vor, der unter anderem Kinderarbeit verbiete, erklärte Ferrero weiter. Auch die „Bild”-Zeitung berichtete am Donnerstag über den Fall. Ferrero Deutschland sitzt in Frankfurt.

(dpa)
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