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Rund 25 000 Hektar Staatswald werden nicht bewirtschaftet

Die Sonne scheint auf einen Wald. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Die Sonne scheint auf einen Wald.
Wiesbaden. 

Der hessische Staatswald wird auf einer Fläche so groß wie die Stadt Frankfurt nicht bewirtschaftet. Als Naturschutzflächen sollen sich die rund 25 000 Hektar Wald weitgehend unbeeinflusst entwickeln. Das geht aus einer Antwort des hessischen Umweltministeriums auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Heinz Lotz hervor. Ziel der Landesregierung ist es, zehn Prozent des Waldes von der Bewirtschaftung auszunehmen. Das entspräche 32 000 Hektar.

Derzeit entgehen dem Land rechnerisch jährlich rund 95 000 „Erntefestmeter”, darunter 65 000 „Erntefestmeter” Buchen im Wert von 3,7 Millionen Euro. Bei Eichen beträgt der Wert rund eine Million Euro jährlich. „Erntefestmeter” unterscheiden sich vom Festmeter, weil sie einschließlich Rinde gemessen werden. Für den gesamten Verlust erhält der Landesbetrieb HessenForst seit 2015 einen Zuschuss von 1,3 Millionen Euro im Jahr. Ab 2020 sollen dafür im Landeshaushalt jährlich zusätzlich 2,2 Millionen Euro vorgesehen werden.

(dpa)
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