E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 28°C

Ryanair-Chef: Forderungen der Gewerkschaften „aberwitzig”

Mitarbeiter von Ryanair stehen mit Masken des Vorstandsvorsitzenden, Michael O'Leary im Flughafen. Foto: Silas Stein Mitarbeiter von Ryanair stehen mit Masken des Vorstandsvorsitzenden, Michael O'Leary im Flughafen.
London. 

Der Chef der irischen Billig-Airline Ryanair, Michael O'Leary, hat die Forderungen deutscher Gewerkschaften teilweise als „aberwitzig” bezeichnet. Das sagte der Ryanair-Chef bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in London. Piloten und Kabinenpersonal waren am Mittwoch dem Aufruf der Vereinigung Cockpit und Verdi gefolgt und hatten die Arbeit für einen ganztägigen Streik niedergelegt. Sie fordern unter anderem höhere Gehälter.

Raum für eine Annäherung sah O'Leary trotz des Streiks nicht. Die Fluggesellschaft sei den Mitarbeitern bereits in allen wichtigen Punkten entgegengekommen. Das einzige, was man abgelehnt habe, sei die „aberwitzige” Forderung nach höheren Gehältern. „Wir werden nicht nachgeben”, sagte O'Leary. Er rief die Gewerkschaften auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Den Vorwurf, streikende Mitarbeiter mit Jobstreichungen zu bedrohen, wies O'Leary zurück. „Es werde nicht wegen eines Streiktags zu Kürzungen kommen” sagte O'Leary. Sollte es aber weitere Streiktage geben, könnte das Folgen haben.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen