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Schäfer-Gümbel: Werden zügig und gründlich Vorgehen beraten

Martin Schulz, Vorsitzender der SPD am Ende der Koalitionsverhandlungen. Foto: Bernd von Jutrczenka Martin Schulz, Vorsitzender der SPD am Ende der Koalitionsverhandlungen.
Wiesbaden. 

Nach den personellen Querelen in der SPD hat der hessische Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel rasche Beratungen angekündigt. „Das war ein harter Tag für die SPD”, schrieb Schäfer-Gümbel am Samstag auf Twitter. „Wir werden einerseits zügig und andererseits gründlich über das weitere Vorgehen beraten.”

Der bisherige SPD-Chef Martin Schulz hatte am Freitag nach massivem Druck seiner Partei den Verzicht auf ein künftiges Regierungsamt erklärt. Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD am Mittwoch hatte er noch Anspruch auf den Posten des Außenministers erhoben - obwohl er nach der Bundestagswahl ausgeschlossen hatte, in ein Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einzutreten.

Der bisherige Außenamtschef Sigmar Gabriel warf Schulz wegen dieser Ambitionen auf den Posten Wortbruch vor. Kolportiert wird, dass Schulz ihm vor einem Jahr zugesichert habe, in einer erneuten Großen Koalition Außenminister bleiben zu können. Schulz hatte wegen der Kritik an seiner Person und des Absturzes der SPD in Umfragen auf 17 Prozent außerdem den Verzicht auf den Parteivorsitz erklärt.

„Ich habe oft Tage, die anders verlaufen als geplant”, schrieb Schäfer-Gümbel, der auch Chef der Landtagsfraktion ist. „Tage wie gestern bleiben hoffentlich die Ausnahme zu dieser Einsicht.” Aus seiner Zeit des Neuanfangs in Hessen könne er nur sagen, dass es „auch um Fragen des Umgangs und der politischen Kultur gehen” müsse. Das habe nach seinem Eindruck „die übergroße Mehrzahl verstanden”.

(dpa)
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