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Schau beleuchtet Traum von der «teutschen Republik» in Amerika

Gießen. 

Sie waren auf der Suche nach Freiheit und Demokratie: Vor fast 180 Jahren brachen von Gießen aus 500 Menschen in Richtung Amerika auf, um dort eine «teutsche Musterrepublik» zu gründen. Ob sie das schafften und warum sie die Reise wagten, das zeigt bis Ende des Jahres eine multimediale Ausstellung in der mittelhessischen Stadt. Unter dem Titel «Aufbruch in die Utopie - Auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA» widmet sich die Schau den Motiven der Auswanderer, folgt ihrem Reiseweg und fragt nach heutigen Utopie-Vorstellungen.

Im Jahr 1834 traten die Auswanderer aus verschiedenen deutschen Staaten ihre Reise an. «Das war keine spinnerte, utopische Idee, die Menschen hatten ein reales Ziel», sagte Oliver Behnecke, einer der künstlerischen Projektleiter, vor der Ausstellungseröffnung am Freitag. Ihre Republik gründeten sie allerdings nie - zahlreiche Todesfälle und andere Schicksalsschläge auf dem Weg ließen nach seinen Angaben den Traum platzen.

Die Ausstellungsmacher recherchierten mehrere Jahre lang die Geschichte der «Gießener Auswanderergesellschaft». Den Besuchern soll sie nahegebracht werden mit Fotos, Filmen, Videoinstallationen, Performances und weiteren Aktionen. Dazu gehört auch ein «Reisebüro». Die Ausstellung macht nach Gießen - wie die Auswanderer - Station in Bremen und in den US-Städten Washington und St. Louis.

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