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Verkehr: Schnellbus-Ringsystem in der Region wächst auf 15 Linien

8500 Fahrgäste sind pro Tag mit den bestehenden RMV-Schnellbuslinien unterwegs. Wegen der großen Akzeptanz bei den Kunden wird das Angebot der Busse mit der „X“-Kennung für „Express“ deutlich erhöht. Zum Fahrplanwechsel im Dezember werden dann insgesamt 15 Schnellbusse auf Achse gehen.
WLAN in einem Bus des RMV Foto: Arne Dedert (dpa) „X“ wie Express: Die Schnellbusse des RMV sollen weitere Strecken befahren.
Frankfurt. 

Der Ring wird geschlossen: Zum Fahrplanwechsel 2017/2018 bilden neben den Schnellbussen, die von Wiesbaden, Darmstadt und Marburg aus in deren Umland starten, acht sogenannte X-Buslinien einen Schnellbusring rund um Frankfurt. Das X steht dabei für Express. Neben den bestehenden Schnellbussen werden rund um Frankfurt ab Dezember die Linien X 57 (Frankfurt-Enkheim–Hanau), X 83 (Langen–Offenbach) und X 97 (Bad Vilbel–Offenbach) neu angeboten. Im Sommer 2018 kommt dann mit der Linie X 93 (Hanau–Erlensee) eine weitere Buslinie dazu.

Nach dem Ende der aktuellen Bauarbeiten kann auch die bestehende Linie aus dem Hochtaunuskreis nach Groß-Karben (X 27) bis Nidderau verlängert werden. Dann besteht nur zwischen Groß-Karben und Bad Vilbel – als Endstation des neuen X 97 aus Offenbach – eine kleine Lücke. Doch diese kann problemlos mit der S 6 geschlossen werden.

„Mit den Schnellbussen können wir unseren Fahrgästen auch dort ein attraktives Angebot machen, wo die Bahn nicht direkt hinfährt“, sagt der Sprecher der RMV-Geschäftsführung Prof. Knut Ringat. „Es entfallen Umsteigezeiten und es bieten sich neue Verbindungen. Aktuell nutzen 8500 Fahrgäste täglich das Angebot. Mit den neuen Schnellbussen wollen wir diese Zahl verdoppeln.“

Mehr Fahrgäste im Blick

Die beliebteste Linie ist derzeit der X 19 (Obertshausen–Heusenstamm
–Neu-Isenburg–Flughafen Terminal) mit 3900 Fahrgäste pro Tag. Es folgen der X 26 (Wiesbaden –Hofheim–Königstein–Oberursel–Bad Homburg, 1500 Passagiere), der X 72 (Limburg–Kirberg–Wiesbaden, 1000) sowie der X 17 (Hofheim–Hattersheim–Flughafen Terminal 1) und der X 27 (Königstein–Oberursel–Bad Homburg–Karben) mit je 800 Fahrgästen pro Tag. Nach RMV-Angaben unterliegen die Fahrgastzahlen allerdings deutlichen jahreszeitlichen Schwankungen.

Schnellbusse im ländlichen Raum

Der RMV verspricht mit dem erweiterten Angebot nicht nur mehr Verbindungen und kürzere Fahrzeiten, sondern auch bessere Anschlüsse für den ländlichen Raum.

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Die Vorteile der Schnellbusse: gerade in Frankfurt wird der innerstädtische Verkehr entlastet. Es entstehen neue umsteigefreie und kürzere Fahrten zwischen stark frequentierten Orten. Durch die schnellen Bus-Querverbindungen zwischen Städten der Region entfallen Umstiege, wodurch Zeit gespart wird. Bus und Bahn werden besser verknüpft und die zumeist vollen S-Bahnen werden entlastet.

Zeitersparnis

So wird sich zum Fahrplanwechsel im Dezember die Fahrzeit der bestehenden Linie X 64 zwischen Obertshausen-Bahnhof und Hanau-Freiheitsplatz von über 40 Minuten (mit zwei Umstiegen) auf 26 Minuten (ohne Umstieg) verkürzen. Die heutige Buslinie 560 (von Frankfurt-Fechenheim nach Hanau-Freiheitsplatz) wird als neuer X 57 in Frankfurt nach Enkheim zum Hessen-Center fahren und dort an die U-Bahnlinien U 4 und U 7 zur Frankfurter Innenstadt angebunden. „Durch den geänderten Linienweg des X 57 wird die Fahrzeit zwischen U-Bahn-Station Enkheim mit ihren Verbindungen in die Innenstadt Frankfurt und Hanau-Freiheitsplatz fast halbiert“, erläutert RMV-Sprecher Sven Hirschler. Zum Fahrplanwechsel im Dezember wird auch der Fahrplan auf anderen bestehenden Linien zum Teil deutlich ausgeweitet.

Der X 17 (Hofheim–Frankfurt Flughafen) wird über Gateway Gardens nach Neu-Isenburg verlängert und fährt zwischen Hofheim und Neu-Isenburg montags bis freitags künftig halbstündlich statt wie bisher stündlich. Sonn- und feiertags wird die Linie neu auch im Stundentakt verkehren. In den frühen Morgen- sowie späten Abendstunden wird das Angebot des X 17 ausgeweitet.

Der X 19 (Obertshausen–Frankfurt Flughafen) wird ab Dezember nunmehr bis in den späten Abend alle 30 Minuten statt wie bisher alle 60 Minuten fahren. Die auf einigen Abschnitten parallel verlaufenden Linien des X 26 (Wiesbaden–Bad Homburg) und der Linie 262 (Wiesbaden–Hofheim) werden optimiert, damit die Busse auch in der Hauptverkehrszeit den Fahrplan einhalten können.

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