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Schülerin stirbt an Meningitis

Ende letzter Woche meldete sich eine Schülerin in Rosbach krank, am Dienstag starb sie an Hirnhautentzündung. Die Eltern ihrer Mitschüler sollen sich nun vorsorglich an einen Arzt wenden.
Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt. Foto: Jens Büttner/Archiv Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt.
Rosbach. 

Eine acht Jahre alte Schülerin aus Rosbach ist an den Folgen einer Hirnhautentzündung (bakterielle Meningitis) gestorben. Der Wetteraukreis forderte die Eltern ihrer Mitschüler am Mittwoch auf, sich an einen Kinderarzt zu wenden. Es werde eine medikamentöse Vorsorge für alle Menschen empfohlen, die zu der Schülerin der Kapersburgschule Kontakt gehabt hätten. Alle engen Kontaktpersonen würden derzeit ermittelt.

Die Schülerin starb den Angaben zufolge am Dienstag, nachdem sie sich am Donnerstag krank gemeldet hatte und von ihren Eltern aus der Schule abgeholt worden war. Als es ihr immer schlechter ging, wurde sie am Freitagabend in die Kinderklinik nach Gießen gebracht. 

Die Krankheit Meningitis wird laut dem Gesundheitsamt des Kreises durch Bakterien verursacht und ist meldepflichtig. Die Erreger können beispielsweise durch Husten oder Niesen übertragen werden. Zu den Symptomen zählen Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen und Erbrechen. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, kann sie mit Antibiotika behandelt werden. Sie trifft vor allem Kinder. 

Bundesweit wurden im vorletzten Jahr nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 338 schwer verlaufende Meningokokken-Infektionen registriert, an denen 24 Menschen starben.

(dpa)
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