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Innenminister: Schutz vor dem Terror

Versenkbare Poller, mehr Vidoeüberwachung und einen Bebauungsplan, der potentielle Anschlagsszenarien berücksichtigt, das wünscht sich Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU).
Peter Beuth (CDU) sitzt während einer Debatte im Landtag in Wiesbaden. Foto: Fabian Sommer/Archiv Peter Beuth (CDU) sitzt während einer Debatte im Landtag in Wiesbaden.
Wiesbaden. 

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat angesichts der unvermindert hohen Bedrohungslage durch den Terrorismus einen besseren permanenten Schutz für Innenstädte angemahnt. Die europaweiten Anschlagsmuster der vergangenen Monate hätten gezeigt, dass nicht nur Feste oder Konzerte Ziel terroristischer Angriffe gewesen seien, sagte Beuth der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Der sogenannte Islamische Staat rufe zu Anschlägen mit einfachen Mitteln auf „und es geht am Ende leider immer darum, möglichst viele Menschen zu ermorden. Deshalb müssen wir in Deutschland auch intensiv über dauerhafte Schutzmaßnahmen für unsere Innenstädte nachdenken.”

Versenkbare Poller oder Sperren, effektive Videoüberwachung an neuralgischen Stellen sowie eine Straßenführung und Bauplanung, die potenzielle Anschlagsszenarien berücksichtigt, seien Maßnahmen, die in der Summe das Sicherheitsniveau erhöhen könnten. „Wir müssen unsere Innenstädte nicht zu mittelalterlichen Festungen umbauen”, betonte der Minister. „Wir werden in Hessen aber bestehende Schutzmaßnahmen auf den Prüfstand stellen und gemeinsam mit den Entscheidungsträgern vor Ort - denn Sicherheit ist auch eine kommunale Aufgabe - unser Sicherheitsniveau weiter erhöhen.”

(dpa)

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