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Skulpturen schmücken neues Frankfurter Stadtmuseum

Die Skulpturen an der neu gestalteten Fassade des Historischen Museums. Foto: Boris Roessler Die Skulpturen an der neu gestalteten Fassade des Historischen Museums. Foto: Boris Roessler
Frankfurt/Main. 

Die Göttin Flora beglückte im 17. Jahrhundert den Garten eines Frankfurter Weinhändlers - künftig bereichert sie die Skulpturengalerie des Historischen Museums in Frankfurt. In acht Meter hohen Nischen wurden jetzt an der Südseite des neuen 70 Meter langen Ausstellungshauses zwölf Sandsteinfiguren aufgestellt, die einst Frankfurter Gärten des 17. bis 19. Jahrhunderts schmückten.

Neben allegorischen Figuren gehören dazu antike Gottheiten wie Minerva, Diana oder Pluto. Ein muskulöser Herkules mit einem Löwenfell ist auch dabei. Er hat aber seinen Kopf verloren. Im Zweiten Weltkrieg wurden fast alle Figuren beschädigt. Danach wanderten sie ins Depot des Historischen Museums. Zur Ausstattung der Fassade des Neubaus sind sie nun aufwendig restauriert worden.

Die Nordseite des Ausstellungshauses wurde mit Spolien - das sind Fassadenrelikte von Häusern der kriegszerstörten Frankfurter Altstadt - ausgestattet. Sein Haus mache damit die „Spuren der Geschichte” deutlich, sagte am Dienstag Museumsdirektor Jan Gerchow.

Das Stadtmuseum wird seit sechs Jahren für mehr als 50 Millionen Euro renoviert und erweitert. Der Gebäudekomplex wird am 20. Mai offiziell übergeben. Der angrenzende Neubau wird aber erst im Herbst zugänglich sein.

(dpa)
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