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Giraffenherde hat Zuwachs bekommen: So groß ist die Freude über Silvesterbaby Kimara im Opel-Zoo

Baby-Freude im Kronberger Opel-Zoo zum neuen Jahr: Die kleine Giraffe Kimara hat das Licht der Welt erblickt. Die kleine "Riesin" ist auch für den Tierschutz ein tolles Neujahrs-Geschenk.
Giraffenkalb „Kimara“, eine Stunde alt und schon auf den Beinen Foto: Opel-Zoo Giraffenkalb „Kimara“, eine Stunde alt und schon auf den Beinen
Kronberg.  Die Giraffenherde im Kronberger Freigehege hat Zuwachs bekommen: Am Silvestermittag hat Giraffenkuh Katharina ein weibliches Giraffenkalb zur Welt gebracht. Die Geburt verlief gewohnt komplikationslos und ohne Hilfe von Tierpfleger oder Zootierärztin. Bereits 45 Minuten nach der Geburt stand das Jungtier namens Kimara und hat wenig später auch schon bei ihrer Mutter getrunken.
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Großes Giraffenbaby, flauschige Eisfüchse, niedliche Alpaka-Jungtiere: Auch 2016 bezauberten Tierkinder die Besucher im Frankfurter sowie im Opel-Zoo. 

Quasi auf den letzten Drücker, am Silvestermittag, erblickte Kimara, ein Giraffenweibchen im Opel-Zoo das Licht der Welt. Mehr zu Kimara lesen Sie hier: http://www.fnp.de/2403036Die beiden Mähnenwölfe Santa und Claus etwa, die bereits am 7. Dezember 2015 im Frankfurter Zoo das Licht der Welt erblickten. In ihren ersten Lebenswochen waren sie aber erst gar nicht und dann nur selten zu sehen. Erst im Februar zeigten sie sich der Öffentlichkeit.Die Mhorrgazelle Anton springt fröhlich in seinem Gehege im Zoo in Frankfurt herum. Das kleine Böckchen wurde am 14. April geboren und musste von der Tierpflegerin mit der Flasche groß gezogen werden.

Die Giraffen im Opel-Zoo gehören zu der stark bedrohten Unterart der seltenen Rothschild-Giraffen, von denen in Zoos nur etwa 300 Tiere existieren. Aus dem Freiland gibt es keine gesicherten Bestandszahlen. Erst kürzlich hat die Weltnaturschutzunion IUCN die Giraffe auf der Roten Liste für gefährdete Tier- und Pflanzenarten von „ungefährdet“ (least concern) auf „bedroht“ (vulnerable) hochgestuft und damit festgestellt, dass eine der bekanntesten Tierarten Afrikas im Freiland auszusterben droht. Die wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gärten wie der Opel-Zoo tauschen die Nachzuchten untereinander, um eine möglichst große genetische Vielfalt zu sichern. Ein solcher Tausch wird in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) koordiniert, das im Fall der Rothschild-Giraffen von der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen geleitet wird.
 
Der etwa 1,80 m „kleinen“ Kimara ist die Koordination in einem EEP vermutlich völlig egal, sie ist erst einmal nur an den Zitzen der Mutter interessiert. In der nächsten Zeit wird sie sich hauptsächlich in der Nähe ihrer Mutter Katharina aufhalten, ist von morgen, Dienstag, bereits täglich von 14 Uhr bis 16 Uhr in der großen Laufhalle im Giraffenhaus für die Zoobesucher zu sehen, bevor es dann nach einigen Wochen regelmäßig mit den vier Geschwistern beziehungsweise Halbgeschwistern, mit Giraffenkuh Maud und Vater Gregor in der Herde mitläuft.
 
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