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Ausflugsziele: So schön ist Offenbach

Was soll eigentlich diese ewige Nachbarschaftsfehde? Offenbach hat viele, viele schöne Seiten! Unsere Reporterin Olivia Heider zeigt Ihnen eine kleine Auswahl der interessantesten Orte der Stadt.
Büsing-Palais // Die schönsten Orte in Offenbach Foto: Christian Christes (CHRISTES) Büsing-Palais // Die schönsten Orte in Offenbach
Offenbach. 

Über kaum eine Stadt wird so kontrovers diskutiert wie Offenbach. Mehr als 150 Nationen leben dort, sie hat den höchsten Ausländeranteil aller deutschen Städte. Auch über die Grenzen von Hessen hinaus hat sie einen negativen Ruf. Das Bild der Stadt ist jedoch im Wandel. Viele Studenten haben sie für sich entdeckt. Nicht nur wegen der verhältnismäßig niedrigen Mieten, sondern vor allen Dingen wegen des urbanen Flairs. Der kanadische Journalist Doug Saunders, durch seinen Bestseller „Arrival City“ bekannt, vergleicht Offenbach sogar mit dem New Yorker Stadtteil Brooklyn, der früher für seine Kriminalität bekannt war, jetzt aber durch seine lebendige Kulturszene Menschen anzieht.

„Hafen 2“

Schon seit 15 Jahren gehört der „Hafen 2“ zu Offenbach. Seit 2005 gibt es das Projekt, das vom gemeinnützigen Verein „suesswasser e. V. – Kunst und Kultur im Hafen Offenbach“ betrieben wird. Schon beim Betreten des Geländes weht dem Besucher erst mal der Duft von Bratwürstchen entgegen, die aus einem kleinen Imbisswagen heraus verkauft werden, der direkt am Eingang steht.

Hafen 2 // Die schönsten Orte in Offenbach

Das Herzstück des Geländes ist das Hafencafé. In ungezwungener und lockerer Atmosphäre können Gäste hier kleine Snacks und leckeren Kuchen genießen. Der Dielenboden knarzt, der Geruch von frischem Kaffee liegt in der Luft und leise Musik spielt im Hintergrund. Draußen stehen Biergarnituren mit Blick auf den Main. Im Hintergrund watscheln ein paar Gänse und Enten herum. Sonst gibt es auch noch Hühner, Schafe und Hasen. Der perfekte Ort für einen Familientag.

Doch vor allem werden im „Hafen 2“ Kunst und Kultur gefördert. Regelmäßig stehen dort Konzerte, Filmvorführungen und Ausstellungen auf dem Programm.

Das Bembel-Boot bietet am Mainufer eine Alternative zum Feierabendbier

„Hier werd hessisch gebabbelt“. Das Bembel-Boot verdankt seinen Namen seiner außergewöhnlichen Bemalung. Wie ein riesiger Bembel schwimmt es auf dem Wasser und versorgt vorbeikommende Spaziergänger und verweilende Sonnenanbeter mit Apfelwein, Cocktails (natürlich alle auf Apfelwein- basis) und hessischen Leckereien wie „Handkäs“, „Grie Sooß“und „Bratwörscht“ – alles aus der Region.

Der Apfelwein ist hier die perfekte Alternative zum Feierabendbier: Am Mainufer in Offenbach legt das Boot immer dann an, wenn es das Wetter zulässt. Eine Decke zum Sitzen im Gepäck zu haben, ist da eine gute Idee. Gemütliche Liegestühle und ein paar Biergarnituren werden aber ebenfalls bereitgestellt. Da lässt sich der Sommertag dann perfekt genießen.    

Stand-up-Paddling

Das Geschäft mit den überdimensionalen „Surfbrettern“ boomt. An der Hafentreppe des Neubaugebiets in Offenbach können Wassersportbegeisterte und solche, die es werden wollen, dem Trend nun nachgehen. Hier kann man entweder Kurse belegen oder gleich auf eigene Faust lospaddeln. Das kleine Empfangshäuschen im Leuchtturm-Stil ist der Treffpunkt.

Doch auch „Nicht-Paddler“ sind willkommen. Im integrierten Kiosk gibt es eine kleine Auswahl an Getränken und Snacks und auf dem Sandplatz davor stehen ein paar Tische. Mit Blick auf den Main, einem Eis in der Hand und die Füße im Sand vergraben, kommt Urlaubsstimmung auf.

Wetterpark

Was viele nicht wissen: Die Stadt Offenbach ist die Wetterstadt Deutschlands. Hier hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) seinen Hauptsitz. In Kooperation mit der Stadt Offenbach und dem Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, eröffnete 2005 der Wetterpark.

Die schönsten Orte in Offenbach

Auf einem 20 000 Quadratmeter großen Lehr- und Erlebnispfad können Besucher alles erfahren, was sie schon immer zum Thema Wetter wissen wollten. Zum Beispiel: „Wie entstehen Stürme?“, „Warum hagelt es?“ oder „Warum schweben Wolken?“ – all dies wird dort erklärt. Ein Highlight ist sicherlich das Besucherzentrum am Kilometer 113,8 der Rundroute. Dort kann man unter anderem selbst einen Tornado erzeugen.
Doch auch zur Naherholung ist der Park geeignet. Viele außergewöhnliche Bäume prägen seine Kulisse, die dazu einlädt, eine Picknickdecke auszubreiten und den Tag zu genießen.

Ledermuseum

Das Deutsche Ledermuseum ist das weltweit einzige Museum, das ausschließlich alles rund um den Werkstoff Leder präsentiert. Bis heute wurden mehr als 30 000 Objekte aus allen Kulturen und Epochen zusammengetragen, die sich auf die drei Sammlungsbereiche Angewandte Kunst, Ethnologie und Deutsches Schuhmuseum aufteilen.

Deutsches Ledermuseum // Die schönsten Orte in Offenbach

Offenbach war einst eine florierende Lederstadt. Das heutige Museum diente ursprünglich als Sammlung von historischen Vorbildern für die Ausbildung junger Designer, Handwerker und Lederwarenproduzenten. Derzeit läuft im Museum die Ausstellung „Linking Leather“.

Wilhelmsplatz

Der Wilhelmsplatz wurde zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. benannt. Der ehemalige Stadtfriedhof wird seit 1868 als Handelsplatz genutzt. 1911 wurde an der Nordseite das Marktwärterhaus (Markthäuschen) als Unterstand für den Marktmeister errichtet. Dieses unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist in seiner ursprünglichen Form erhalten und wird heute als Apfelweingaststätte genutzt.

Wilhelmsplatz // Die schönsten Orte in Offenbach

Der Platz ist gesäumt mit Kastanienbäumen. Dreimal die Woche findet hier ein Wochenmarkt statt. An den Ständen gibt es allerlei Gaumenfreuden. Doch auch die Restaurants und Cafés rund um den Wilhelmsplatz sind nicht zu verachten.

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