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Sozialverband VdK fordert: „soziale Spaltung” stoppen

Frankfurt/Main. 

Der Kampf gegen Armut von Kindern und alten Menschen ist eines der wichtigsten Anliegen des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen im Jahr 2017. „Trotz der guten Wirtschaftslage wächst der Anteil der Bevölkerung, der von Armut bedroht ist”, sagte der VdK-Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif der Deutschen Presse-Agentur. Der Sozialverband hatte am Mittwoch zu seinem Jahresempfang in Frankfurt geladen.

Es gehe darum, „die soziale Spaltung zu stoppen”, sagte Seif. Besonders besorgniserregend sei die steigende Kinderarmut. Schon 2015 seien mehr als 144 000 Kinder und Jugendliche in Hessen auf Hartz IV angewiesen gewesen. Das Bildungs- und Teilhabepaket, das vor sechs Jahren eingeführt wurde, habe „im Kernbereich Lernförderung so gut wie nichts gebracht”, so der Verband.

Bei den über 65-Jährigen ist laut VdK die Armutsgefährdungsquote in Hessen binnen zehn Jahren um rund ein Drittel gestiegen. „Das Problem wird sich weiter verschärfen”, warnt der VdK. Teilzeitbeschäftigten, Minijobbern und Alleinerziehenden werde es oft nicht gelingen, durch private Vorsorge die Kürzungen bei der gesetzlichen Rente auszugleichen. Der VdK fordert eine Stabilisierung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent vor Steuern.

(dpa)
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