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Spurenreste aus zwei Brunnen waren Ursache für Wassergeruch

Rüsselsheim. 

Die Ursache für modrig riechendes Trinkwasser in Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim ist gefunden. Zwei Brunnen am Wasserwerk Hof Schönau in Rüsselsheim hätten seit Anfang März in steigender Konzentration pflanzliche Spurenreste gefördert, teilten die Stadtwerke Mainz am Donnerstag mit. Durch Oxidation hätten sie für Geruchsveränderungen gesorgt. Die Brunnen, die im Dezember 2016 nach Sanierung in Betrieb gingen, wurden vom Netz genommen. Nachdem zahlreiche Haushalte über unangenehmen Geruch geklagt hatten, spülten die Stadtwerke das Wassernetz an mehreren Tagen bis vergangenen Sonntag.

„Wir haben jetzt auch keine Klagen mehr”, sagte Stadtwerke-Sprecher Michael Theurer. Die Qualität des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Hof Schönau wird aber nach Angaben der Mainzer Stadtwerke vorerst mit zusätzlichen Geruchskontrollen überwacht. Das Technologiezentrum Wasser aus Karlsruhe hatte die Ursache bestätigt. Eine eindeutige Identifizierung sei allerdings sehr schwierig. Die Substanzen könnten in sehr geringen Konzentrationen vorhanden sein, die mit herkömmlichen Verfahren nicht nachweisbar seien. Hinweise auf Bakterien gab es bisher nicht.

(dpa)
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