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Staatssekretär Klose: Diskriminierung prägt Identität

Kai Klose (Grüne) ist Sozial-Staatssekretär in Hessen. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Kai Klose (Grüne) ist Sozial-Staatssekretär in Hessen.
Wiesbaden/Frankfurt/Main. 

Vor den gravierenden persönlichen Folgen durch Diskriminierung im Alltag für die Betroffenen hat Hessens Sozial-Staatssekretär Kai Klose (Grüne) gewarnt. „Menschen, die anders aussehen, anders glauben oder anders lieben, werden ausgegrenzt”, betonte der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung am Dienstag in Frankfurt. „Das prägt Identitäten und Lebenswege nachhaltig.” Diese Diskriminierungen seien leider auch heute noch Alltag und kein Randphänomen. Daher sei die Arbeit des seit rund einem Jahr bestehenden Antidiskriminierungsnetzwerks ADiBe ein großer Gewinn für Hessen.

Das aus 17 Organisationen bestehende externe Netzwerk wurde als Ergänzung zur Antidiskriminierungsstelle des Landes eingerichtet und bietet eine Rechts- oder psychosozialen Beratung an. „Ob bei der Jobsuche, auf dem Wohnungsmarkt, in der Freizeit, im Dienstleistungs- oder Gesundheitsbereich - Diskriminierungen treten überall auf”, erklärte Klose.

Unterstützung wird von dem Netzwerk daher etwa für Menschen angeboten, die wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Alters, Geschlechts, ihrer Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder ihrer sexuellen Identität benachteiligt werden. Im ersten Jahr des Bestehens seien über 90 Beratungsanfragen bearbeitet worden, erklärte der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel. Die Koordination von ADiBe befindet sich in der Frankfurter Bildungsstätte.

(dpa)
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