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Stada: Shanghai Pharma bestätigt Gegenangebot-Gespräche

Eine Mitarbeiterin überprüft die Produktion von Tabletten bei Stada. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Eine Mitarbeiterin überprüft die Produktion von Tabletten bei Stada. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Hongkong/Bad Vilbel. 

Die Anzeichen verdichten sich, dass das Bieterrennen um den Arzneimittelhersteller Stada noch nicht entschieden ist. Die chinesische Firma Shanghai Pharmaceuticals hat Kontakte zu Finanzinvestoren über ein mögliches Gegenangebot für den MDax-Konzern bestätigt. Wie aus einer Mitteilung an die Hongkonger Börse vom Mittwoch hervorgeht, führte Shanghai Pharmaceuticals mit den Investoren Gespräche. Ein offizielles Angebot sei Stada aber nicht unterbreitet worden. Es gebe noch Unsicherheiten, hieß es.

Am Montag hatten Gerüchte die Runde gemacht, dass der im jüngsten Bieterrennen unterlegene Finanzinvestor Advent gemeinsam mit Shanghai Pharmaceuticals erwäge, für Stada ein neues Angebot auf den Tisch zu legen. Es gehe um eine Offerte von rund 70 Euro je Aktie. Damit würde das Duo das Angebot der Finanzinvestoren Bain und Cinven übertreffen. Diese hatten sich im April im Ringen um Stada gegen die konkurrierenden Investoren Advent und Permira durchgesetzt.

Stada, ein Hersteller von Nachahmermedikamenten und rezeptfreien Markenprodukten wie Grippostad, hatte sich am Dienstag unbeeindruckt gezeigt und erneut für die Annahme des Angebots von Bain und Cinven geworben. „Wir haben kein weiteres Angebot erhalten, und uns wurde auch keines angekündigt”, so ein Sprecher.

Bain und Cinven bieten für Stada je Anteil 65,28 Euro in bar plus eine Dividende für das Geschäftsjahr 2016 von 0,72 Euro. Der Deal kommt zustande, wenn 75 Prozent der Aktionäre zustimmen. Die Frist läuft bis 8. Juni.

(dpa)
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