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Städel wird eingerüstet: Skulpturengarten kommt später

Bullaugen aus Spezialglas wölben sich hinter dem „alten” Städel über der Halle des neuen Erweiterungsbaus. Foto: Boris Roessler/Archiv Bullaugen aus Spezialglas wölben sich hinter dem „alten” Städel über der Halle des neuen Erweiterungsbaus.
Frankfurt/Main. 

Die Schauseite des Städel Museums in Frankfurt wird über den Sommer eingerüstet. Die aus Naturstein gebaute Fassade muss saniert werden. Sie weise „gravierende Schadensbilder in allen Bereichen auf”, sagte Städel-Sprecher Axel Braun. An der Westseite, die als „Wetterseite” am stärksten betroffen ist, laufen die Arbeiten bereits. In Kürze werde das Gerüst an die Hauptfassade verlegt, sagte Braun.

Damit die charakteristische Eingangsseite wenigstens teilweise sichtbar bleibt, werde das Gerüst „abschnittsweise” aufgebaut. Die Arbeiten sollen rund ein Jahr dauern. Die Kosten belaufen sich laut Städel „auf einen niedrigen siebenstelligen Betrag”, der mit Hilfe einer privaten Spende finanziert werde.

Erst danach wird die Neugestaltung des Gartens beginnen, die Städel-Direktor Philipp Demandt Ende 2017 angekündigt hatte. Unter anderem soll es ein neues Beleuchtungskonzept für Gebäude und Garten geben und eine Neupräsentation der Außenskulpturen. Man sei „in der ersten konkreten Entwurfsplanung für das Großprojekt”, sagte Braun. Fertig werden soll die neue Außenanlage erst im Jahr 2020.

(dpa)
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