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Trotz Zufriedenheit: Strafzölle dämpfen Optimismus der hessischen Unternehmen

Ein Bauarbeiter geht über eine Baustelle. Die Nachfrage nach Arbeitskräften boomt aktuell. Viele Unternehmen klagen über Mangel an Fachkräften. Foto: Philipp Schulze/Archiv Foto: dpa Ein Bauarbeiter geht über eine Baustelle. Die Nachfrage nach Arbeitskräften boomt aktuell. Viele Unternehmen klagen über Mangel an Fachkräften. Foto: Philipp Schulze/Archiv
Offenbach. 

Die hessische Wirtschaft zeigt sich trotz Fachkräftemangel und Handelsstreit mit den USA zuversichtlich. In der veröffentlichten Konjunkturumfrage des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) berichtet die Hälfte der 9000 teilnehmenden Unternehmen von einer guten Geschäftslage. 44 Prozent äußern sich immerhin noch zufrieden. Fast ein Viertel der Betriebe blickt optimistisch auf die nächsten Monate und plant, neues Personal einzustellen. Zwei Drittel gehen von einer gleichbleibenden Geschäftsentwicklung aus.

„Für die zukünftige Geschäftsentwicklung der Unternehmen bleibt der Fachkräftemangel der größte Risikofaktor”, erklärte HIHK-Präsident Eberhard Flammer. Mehr als die Hälfte der Firmen befürchteten negative Folgen für die Geschäftsentwicklung, weil sie zu wenig qualifiziertes Personal finden.

Die von den USA verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium verunsichern vielen Unternehmen. Rechneten Anfang des Jahres noch 35 Prozent mit einer Zunahme des Exportes, waren es im Juni nur noch 30 Prozent. „Die Industrie zeigt sich dabei jedoch skeptischer als die Dienstleister”, führte Flammer aus. Die von den USA auf Einfuhren von Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union verhängten Strafzölle sind seit diesem Freitag in Kraft. Es werden 25 Prozent bei Stahl und 10 Prozent bei Aluminium fällig.

(dpa)

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