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Streit um Toilettenhäuschen in Weilburg vor Entscheidung

Weilburg. 

Ein seit Jahren schwelender Streit um ein Toilettenhäuschen im hessischen Luftkurort Weilburg könnte Anfang kommender Woche ein Ende finden. Nach Angaben des parteilosen Bürgermeisters Hans-Peter Schick entscheidet dann der Magistrat, was mit der öffentlichen Toilette auf einem zentralen Platz mit Denkmal passiert. Die „Bild”-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet.

Weil auf dem Platz ein Denkmal für die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallenen Soldaten steht, wäre für den Bau der öffentlichen Toilette eine Genehmigung im Sinne des hessischen Denkmalschutzes erforderlich gewesen. Diese wurde jedoch nicht erteilt, wie das Wissenschaftsministerium in Wiesbaden am Freitag auf Anfrage mitteilte. Gebaut wurden die Toiletten trotzdem. Ein Vertrag zwischen Stadt und Landkreis sollte den Abriss des Häuschens bis Ende Dezember 2016 besiegeln. Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) appellierte nun an die Beteiligten, „eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen”.

Ob hässlich oder nicht - wenn es nach der Bürgerinitiative Alt-Weilburg e.V. geht, sollten in der Nähe des Denkmals gar keine Toiletten stehen. „Keine 200 Meter von den Busparkplätzen entfernt, gibt es seit eh und je öffentliche Toiletten”, sagte die Ehrenvorsitzende Heike Kurzius.

(dpa)
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