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Strohbären vertreiben zu Aschermittwoch den Winter

Ein Strohbär (m) und zwei „Sammlerinnen” beim Strohbärentag in Heldra. Foto: Swen Pförtner Ein Strohbär (m) und zwei „Sammlerinnen” beim Strohbärentag in Heldra. Foto: Swen Pförtner

Heldra (dpa/lhe) - Am Aschermittwoch ist im nordhessischen Heldra traditionell der Strohbär los: Junge Männer laufen in Roggen-Stroh gewickelt als furchterregende Gestalten durch das Dorf. „So wird hier der Winter vertrieben”, sagte Hubert Steube vom Heimatverein. Die unverheirateten Männer im Alter zwischen 16 und 30 Jahren gehen als fünf Meter hohe Gestalten von Haus zu Haus und sammeln. „Früher waren es Naturalien wie Eier und Brot, heute wird Geld gesammelt, das abends gemeinsam verfeiert wird.” In Heldra verfolgen jedes Jahr hunderte Schaulustige das Treiben. Das 500-Einwohner-Dorf ist einer der wenigen Orte in Hessen, in denen dieser Brauch gepflegt wird.

(dpa)
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