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Fünf Prozent: Studenten in Hessen besonders häufig in Psychotherapie

Viele Studenten suchen psychotherapeutische Hilfe. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv Viele Studenten suchen psychotherapeutische Hilfe. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Frankfurt. 

In Hessen lassen sich ungewöhnlich viele Studenten psychotherapeutisch behandeln. Rund fünf Prozent der angehenden Akademiker würden sich auf diese Weise helfen lassen - so viele wie in keinem anderen Bundesland, berichtete die Techniker Krankenkasse (TK) in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Gesundheitsreport. Fast vier Prozent der Studenten in Hessen bekamen demnach im vergangenen Jahr Antidepressiva verordnet, besonders betroffen waren Frauen. Damit erhalten Studenten häufiger Arzneimittel wegen psychischer Störungen als berufstätige Altersgenossen. 

Für den Gesundheitsreport wurden bundesweit Krankschreibungen von 4,4 Millionen bei der TK versicherten Menschen ausgewertet. Aus Hessen flossen Daten von knapp 390 000 Versicherten ein. Ergänzt wurde dies durch eine Forsa-Umfrage unter bundesweit 1000 Studierenden im März dieses Jahres, darunter 140 Personen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Laut der Umfrage verursachen vor allem Prüfungen Stress. Auch die Doppelbelastung von Studium und Job, die Angst vor schlechten Noten sowie die Befürchtung, keine Arbeit zu finden, machten den Studenten zu schaffen. 

(dpa)
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