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Ticketnachfrage beschert Fraport starken Jahresstart

Der Frankfurter Flughafen platzt aus allen Nähten. Da auch an den Konzern-Flughäfen im Ausland die Passagierzahlen steigen, verdient der Betreiber Fraport prächtig. Doch die Probleme wachsen.
Reger Betrieb herrscht auf dem Flughafen von Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv Reger Betrieb herrscht auf dem Flughafen von Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main. 

Die starke Nachfrage nach Flugreisen hat dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im ersten Quartal einen Gewinnsprung beschert. Vorstandschef Stefan Schulte sieht den Konzern damit gut gerüstet, den operativen Gewinn und die Zahl der Fluggäste in diesem Jahr wie geplant zu steigern. In den ersten vier Monaten übertraf das Passagierplus an Deutschlands größtem Airport mit fast 9 Prozent sogar deutlich die Planungen für das Gesamtjahr, wie der MDax-Konzern am Mittwoch berichtete.

Am Heimatstandort Frankfurt geht es wieder deutlicher bergauf, seit sich das Unternehmen stärker für Billigfluggesellschaften geöffnet und mit einem neuen Rabattsystem 2017 direkt Europas größten Billigflieger Ryanair als Kunden gewonnen hat. Jedoch muss Fraport die stockenden Abläufe in den engen Terminals verbessern. Erst am Dienstag hatte sich Hauptkunde Lufthansa erneut über schleppende Personenkontrollen und lange Umsteigezeiten beschwert.

Von Januar bis April zählte Fraport in Frankfurt nach vorläufigen Zahlen nun bereits 8,7 Prozent mehr Fluggäste als ein Jahr zuvor. Im April fiel das Plus mit 5,8 Prozent zwar geringer aus, was aber an den frühen Osterferien lag, die teils noch in den März fielen. Für das Gesamtjahr rechnet die Fraport-Spitze weiter mit 67 bis 68,5 Millionen Fluggästen, rund 4 bis 6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Der operative Gewinn (Ebitda) soll weiter auf 1,08 bis 1,11 Milliarden Euro klettern.

Im ersten Quartal profitierte der Konzern auch davon, dass er zu Jahresbeginn den Betrieb der Airports Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien übernommen hatte. Auch die 14 betriebenen griechischen Regionalflughäfen waren Anfang 2017 noch nicht in den Konzernzahlen enthalten. Nun stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 15 Prozent auf knapp 682 Millionen Euro. Der operative Gewinn legte gar um 27 Prozent auf fast 175 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 23 Millionen Euro, ein Plus von fast 28 Prozent.

(dpa)
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