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Tödliche Schläge und Tritte: Zehneinhalb Jahre Haft gefordert

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv
Frankfurt/Main. 

Weil er einen polnischen Landsmann mit Schlägen und Tritten getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft für einen 28-Jährigen zehneinhalb Jahre Haft gefordert. Die Anklage sprach am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt von Totschlag.

Der Angeklagte war im Dezember vergangenen Jahres mit dem späteren Opfer in Frankfurt-Rödelheim aus bislang ungeklärtem Anlass in Streit geraten. Direkt nach den Gewalttaten fiel der 30-jährige in Koma, einige Monate später starb er in seiner polnischen Heimat an den schweren Kopfverletzungen. Dem Anklagevertreter zufolge trat und schlug der Angeklagte mit bedingtem Tötungsvorsatz zu.

Der Verteidiger bestritt dies jedoch und plädierte stattdessen auf eine vierjährige Haftstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Schwurgerichtskammer will am Freitag das Urteil bekannt geben.

(dpa)
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