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Trump-Kredite: US-Demokraten lassen nicht locker

Deutsche-Bank-Chef John Cryan. Foto: Boris Roessler/Archiv Deutsche-Bank-Chef John Cryan.
Washington. 

Demokratische Abgeordnete machen weiter Druck für eine Untersuchung der Geschäftsbeziehungen zwischen Deutscher Bank und US-Präsident Donald Trump sowie möglicher Verbindungen nach Russland. Die Parlamentarier drängen auf umfassende Ermittlungen des Finanzausschusses des US-Repräsentantenhauses. In einem Brief an den republikanischen Vorsitzenden Jeb Hensarling forderten sie am Freitag, die Bank zur Herausgabe interner Dokumente zu zwingen.

Die Demokraten wollen wissen, ob es Zusammenhänge zwischen der Verwicklung der Deutschen Bank in eine Geldwäsche-Affäre mit vornehmlich russischer Beteiligung und ihrem Verhältnis zu Trump gibt. Der jetzige US-Präsident hatte als Immobilienkaufmann intensive Geschäftsbeziehungen zum Frankfurter Geldhaus gepflegt. Trump schuldete der Bank Mitte des Jahres noch mindestens 130 Millionen Dollar, wie aus Regierungsangaben vom Juni hervorgeht.

Die Demokraten hatten bereits im März eine Untersuchung verlangt. Bei den Republikanern, die im Finanzausschuss des Repräsentantenhauses das Sagen haben, stoßen sie jedoch bislang auf taube Ohren. Auch ein Brief an Deutsche-Bank-Chef John Cryan brachte nichts. Die geforderten Informationen seien vertraulich, das US-Recht verbiete die Offenlegung von Details, antworteten Anwälte der Bank im Juni.

Im russischen Schwarzgeld-Skandal haben die Frankfurter im Rahmen von Vergleichen mit amerikanischen und britischen Aufsichtsbehörden bereits über 600 Millionen Dollar an Bußgeldern aufgebrummt bekommen. Kunden der Deutschen Bank sollen über die Finanzplätze Moskau, New York und London Rubel-Schwarzgeld aus Russland im Wert von rund zehn Milliarden Dollar gewaschen haben.

(dpa)
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