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Umbau des neuen Stadthauses: Kirchen planen „Installation”

Die Fassade des Stadthauses in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv Die Fassade des Stadthauses in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv
Frankfurt/Main. 

Beim umstrittenen Umbau des neuen Frankfurter Stadthauses in der neu errichteten Altstadt haben sich die beiden großen Kirchen auf eine „Installation” geeinigt. Die Einrichtung soll die Verbindungen zwischen Stadt und Kirche deutlich machen und auch von außen sichtbar sein, sagte eine Sprecherin der katholischen Stadtkirche der Deutschen Presse-Agentur.

Das 20 Millionen Euro teure Gebäude wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kaiserdom im vergangenen Sommer eröffnet. Doch seitdem steht es wegen der ungeklärten Nutzung leer. Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker (CDU) hatte kurz vor Weihnachten angekündigt, dass neben Veranstaltungen dort auch ein ökumenisches Kirchenmuseum eingerichtet werden soll.

Vorschläge werde Becker als Kirchendezernent im Laufe des Frühjahrs vorlegen, bekräftigte seine Sprecherin. Die Katholische Kirche werde das Museum personell unterstützen, hieß es von der Stadtkirche. An eine finanzielle Beteiligung sei aber nicht gedacht. Aus Sicht der Kirchen sei auch kein größerer Umbau des Hauses notwendig.

Der rund 200 Gäste umfassende Saal des Hauses soll nach Angaben der Stadt im Februar erstmals vermietet werden. Erste Veranstaltungen seien beim neuen Betreiber gebucht worden, sagte eine Sprecherin von Baudezernent Jan Schneider (CDU).

(dpa)
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