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Urteil im „S&K”-Verfahren noch im März: Mittwoch Plädoyers

Foto: Peter Steffen (dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Prozess um die millionenscheren Kapitalanlagestraftaten der Firma „S&K” wird noch im März das Urteil des Landgerichts Frankfurt erwartet. Bereits an diesem Mittwoch (09.00 Uhr) sollen Staatsanwaltschaft sowie die Verteidiger von vier der fünf Angeklagten ihre Schlussvorträge halten, teilte Oberstaatsanwalt Noah Krüger am Montag auf Anfrage mit.

Der fünfte Angeklagte muss sich künftig allein vor der Wirtschaftsstrafkammer verantworten. Der 38-jährige hatte laut Krüger im Gegensatz zu den Mitangeklagten kein Geständnis abgelegt.

Hintergrund des unerwartet schnellen Prozessfinales ist eine Verständigung zwischen Staatsanwaltschaft, Verteidigung und der Wirtschaftsstrafkammer, wonach die beiden Hauptangeklagten Stephan S. (37) und Jonas K. (35) mit Haftstrafen jeweils zwischen achteinhalb und neuneinhalb Jahren zu rechnen haben. Die beiden anderen Angeklagten sollen geringere Haftstrafen erhalten. Sollten alle Prozessbeteiligten am Mittwoch plädieren, könnte das Gericht bereits Mitte kommender Woche das Urteil verkünden.

Der Prozess um die „S&K”-Betrügereien läuft bereits seit September 2015. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, mit einem Schneeball-System rund 240 Millionen Euro von 11 000 Geschädigten ergaunert zu haben. Mit der Absprache sollen die Betrugsvorwürfe gegen die Männer fallen gelassen werden, so dass nur noch eine Verurteilung wegen Untreue in Frage kommt.  

(dpa)
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