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VCD: Schülerticket zum Nulltarif wäre Signal gewesen

Kassel/Wiesbaden. 

Der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat die Einführung des hessenweit geltenden Schülertickets begrüßt - allerdings mit Abstrichen. Die Kosten von einem Euro pro Tag und damit 365 Euro im Jahr seien nicht das, was sich der VCD unter dem Ticket vorgestellt habe, teilte der Verkehrsclub am Samstag mit.

Ein Ticket zum Nulltarif wäre ein bedeutendes Signal gewesen, zumal das Land Hessen für das neue Jobticket der Landesbediensteten nur rund 240 Euro im Jahr zahle. Für Eltern mit mehr als einem schulpflichtigen Kind seien 365 Euro im Jahr immer noch eine erhebliche Summe, sagte der VCD-Landesvorsitzende Mathias Biemann. Ein erster Schritt zur Verbesserung der Akzeptanz des Öffentlichen Personennahverkehrs sei aber immerhin getan.

Der Sprecher des Verkehrsministeriums, Marco Kreuter, sagte am Samstag auf Anfrage, dass das neue Schülerticket für die meisten Schüler günstiger sei als die vorherigen Zeitkarten. Außerdem sei es den Schülern nun möglich, in ganz Hessen mit Bussen und Bahnen zu fahren. Auch die bisherige Nachfrage deute darauf hin, dass das Angebot als attraktiv empfunden werde: Bis Ende Juli wurden mehr als 220 000 Tickets verkauft.

(dpa)
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