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VW-Werk Kassel trotz Abgas-Skandals gut ausgelastet

Blick auf das VW Werk Kassel. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Blick auf das VW Werk Kassel. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Baunatal. 

Das Volkswagenwerk Kassel in Baunatal ist trotz der Folgen des Abgas-Skandals gut ausgelastet: Man werde in diesem Jahr 3,6 Millionen Getriebe für die Automarken des Konzerns bauen, teilte der Betriebsrat des Standortes am Dienstag mit. „Damit bewegt sich die Auslastung weiterhin auf dem hohen Niveau der letzten Jahre.” Die Beschäftigung der 16 600 Mitarbeiter, davon 450 Leiharbeiter, sei daher gesichert.

„Wir beliefern alle PKW-Marken und Regionen des Konzerns und sind daher von kurzfristigen Änderungen der Nachfrage nach einzelnen Fahrzeugen oder in einzelnen Märkten nicht so stark betroffen wie andere Werke”, sagte der Betriebsratsvorsitzende Carsten Bätzold. Laut Werksleiter Thorsten Jablonski nimmt Kassel durch die erhöhte Kundennachfrage nach Automatikgetrieben eine Sonderstellung als Lieferant im Konzern ein.

In weiten Teilen der Produktion in Baunatal soll die Arbeitszeitanhebung von 35 auf 37 Stunden pro Woche fortgesetzt werden. Zudem werden laut Betriebsrat alle auslaufenden Zeitarbeitsverträge verlängert. Das Baunataler Werk hilft sogar bei der Beschäftigungssicherung anderer Standorte: 29 Auszubildende des Standortes Braunschweig werden ab August für ein Jahr in Kassel eingesetzt.

(dpa)
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