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Warnstreiks im Öffentlichen Dienst: Verdi-Warnstreiks begonnen: Schwerpunkt Mittelhessen

Am Donnerstag konzentrieren die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst sich auf Mittelhessen. In Gießen ist eine Demonstration geplant. Dort ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Ein Bus der Wiesbadener Verkehrsbetriebe mit „Warnstreik”-Schildern. Foto: Frank Rumpenhorst Ein Bus der Wiesbadener Verkehrsbetriebe mit „Warnstreik”-Schildern.
Gießen. 

Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst in Hessen gehen weiter - am heutigen Donnerstag werden Kitas, Verwaltungen, Müllabfuhren, Krankenhäuser und Stadtwerke in Mittelhessen bestreikt, teilte Verdi-Sprecherin Ute Fritzel mit.

Eine zentrale Kundgebung solle in Gießen stattfinden. „Da ist mit starken Verkehrseinschränkungen zu rechnen”, so Fritzel. Der Demonstrationszug solle um 9.30 Uhr beginnen, die Kundgebung finde um 11.00 Uhr statt. Fritzel rechnet mit Hunderten Teilnehmern. „Die ersten sammeln sich schon auf dem Lindenplatz”, berichtet sie am Donnerstagmorgen.

Die Teilnehmer reisten aus den umliegenden Landkreisen an. Arbeitsniederlegungen seien konkret in der öffentlichen Verwaltung der Stadt Gießen, im Landkreis Gießen sowie in den Kreisen Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill geplant. „Das sind alles starke Punkte”, so Fritzel. Trotzdem erwarte sie nicht so erhebliche Auswirkungen wie am Mittwoch. Am morgigen Freitag gehen die Streiks in Nordhessen weiter.

Verdi und der ebenfalls beteiligte Deutsche Beamtenbund wollen mit den Warnstreiks Druck aufbauen für die möglicherweise entscheidende Tarifrunde am 15. und 16. April in Potsdam. Verdi fordert für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat.

(dpa)

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