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Vergleich im Streit um römischen Pferdekopf vorgeschlagen

Der bei Ausgrabungen entdeckte Pferdekopf einer römischen Reiterstatue. Foto: Arne Dedert/Archiv Der bei Ausgrabungen entdeckte Pferdekopf einer römischen Reiterstatue. Foto: Arne Dedert/Archiv
Limburg. 

Im Streit um den Wert eines antiken römischen Pferdekopfes aus Bronze hat das Landgericht Limburg einen Vergleich angeregt. Der Kläger und das beklagte Land Hessen sollten überlegen, ob sie sich auf eine Entschädigungssumme zwischen 500 000 und 530 000 Euro einigen könnten, sagte der Vorsitzende Richter am Freitag. Archäologen hatten den Kopf im Jahr 2009 auf dem Grundstück des Klägers im mittelhessischen Lahnau ausgegraben. Nach damaliger Rechtslage steht dem Landwirt die Hälfte des Wertes als Entschädigung zu. Der Kläger geht demnach von 1,8 Millionen Euro für ihn aus, das Land nur von 48 000 Euro. Die beiden Streitparteien haben nun bis Januar Zeit, um über den Vergleichsvorschlag zu entscheiden.

(dpa)
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