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Verkehrspiloten: Alkohol- und Drogentests reichen nicht aus

Piloten, Symbolbild. Foto: Daniel Reinhardt (dpa) Piloten, Symbolbild.
Frankfurt. 

Vor Beginn der neuen Drogen- und Alkoholtests für Verkehrspiloten dringt die Vereinigung Cockpit auf deutlich mehr Hilfsangebote. Europaweit sollten neben den Tests kollegiale Unterstützungsprogramme verbindlich vorgeschrieben werden, verlangte die Pilotenvereinigung am Mittwoch in Frankfurt. Derartige „Peer-Support-Programme” seien 100 Mal effektiver und ökonomischer als reine Drogen- und Alkoholtestprogramme, sagte VC-Vorstandsmitglied Uwe Harter.

Unmittelbar nach dem vom Co-Piloten herbeigeführten Absturz des Germanwings-Jets im Frühjahr 2015 hatte sich die VC zunächst gegen Zufallstests ausgesprochen und allein auf die kollegialen Unterstützungsprogramme verwiesen. Sie werden beispielsweise bei der Lufthansa seit 30 Jahren erfolgreich angewendet. Inzwischen tritt die VC dafür ein, neben den Tests die bislang freiwilligen Programme bei allen europäischen Fluggesellschaften verbindlich zu machen.

(dpa)
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