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Prozess: Vermieterin erwürgt: Antrag auf Unterbringung in Psychiatrie

Foto: imago stock&people (imago stock&people)
Hanau. 

Weil er seine Vermieterin in Hanau getötet haben soll, muss sich ein 43-jähriger Mann seit Dienstag vor dem Landgericht Hanau verantworten. Ihm wird vorgeworfen, die 65-jährige Frau am Abend des 20. Oktober 2017 in ihrer Wohnung im Streit erwürgt zu haben. Danach soll er die Leiche mit einem Mantel bedeckt haben und geflüchtet sein, wie das Gericht mitteilte.

Der Beschuldigte soll zum Tatzeitpunkt an einer psychischen Erkrankung gelitten haben. Deshalb erhob die Staatsanwaltschaft auch keine Anklage. Gestellt wurde ein Antrag, um den Mann unbefristet in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. „Wir müssen davon ausgehen, dass er für die Allgemeinheit eine Gefahr darstellt”, sagte Staatsanwalt Alexander Voigt.

Der Mann wurde nach der Tat nackt auf einer Parkbank in Maintal entdeckt. Die Beweislast gegen den Angeklagten ist enorm: An den Händen des Mannes wurde DNA des Opfers festgestellt; zudem Blutspuren der Frau an seiner Kleidung. Zum Prozessauftakt am Dienstag äußerte er sich über seinen Verteidiger zu den Vorwürfen: Er könne sich an den Tattag erinnern, allerdings nicht an die Tötung der Vermietern. Nach Schilderung der Aktenlage müsse er es aber wohl gewesen sein. Er bedauere den Tod der Vermieterin.

(dpa)

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